Willkommen beim BFA Große Beutegreifer

Bundesfachausschüsse (BFA) sind gemäß § 18 der Satzung des NABU-Bundesverbandes rechtlich unselbstständige Zusammenschlüsse von NABU-Mitgliedern, die sich mit spezifischen Fragestellungen des Natur- und Umweltschutzes, die für den NABU von Interesse und Bedeutung sind, befassen. Als ehrenamtliche Expertengremien beraten und unterstützen sie das Präsidium bei fachlichen Fragestellungen und Positionsbestimmungen.

 

Die konkreten Aufgaben legen die BFA selbstständig fest. Zu den Aufgaben eines BFAs gehören die Erarbeitung von Stellungnahmen und anderweitigen Materialien zu fachspezifischen Fragestellungen, die Entwicklung fachlicher Positionen und die Organisation sowie Durchführung überregionaler, bundesweiter oder internationaler Projekte, Tagungen und Aufgaben.

 

Der NABU-BFA Große Beutegreifer beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit verschiedenen Arten, die konfliktträchtig sein können. Bei diesen Arten handelt es sich in erster Linie um Beutegreifer, die in Europa heimisch sind. Aber der BFA wird sich auf Anfrage auch mit weiteren Arten befassen und entsprechende Stellungnahmen oder Positionen anfertigen. Auf dieser Seite finden sie eine kleine Auswahl an Artenportraits. Wenn sie Fragen oder Anregungen zu den genannten Arten haben nehmen sie gern zu unseren Sprecher:innen Kontakt auf. Die Sprecher:innen

 

Hier geht es zum:

Wolf

Wildkatze und Luchs

Bär

Fuchs

Goldschakal


AKTUELLER HINWEIS!!

Der Wolf braucht eure Hilfe, bitte helft durch Unterzeichnen unserer Petition! Hier

 

Der Wolf soll laut Bundesregierung wieder gejagt werden – obwohl Herdenschutz wirkt und die Risszahlen sinken. Mit der geplanten Novelle des Bundesjagdgesetz droht eine Wolfsjagd, wie in vergangenen Jahrhunderten: Abschüsse ohne konkreten Anlass bis hin zu wolfsfreien Zonen. 

Das ist gefährlich, rechtswidrig und löst kein einziges Problem. Denn weniger Wölfe bedeuten nicht weniger Risse. Abschüsse können Rudel zerstören – und Schäden sogar erhöhen. Gleichzeitig zeigt die Praxis: Wirksamer Herdenschutz senkt Risse deutlich.

Die Regierung setzt auf Symbolpolitik statt Lösungen – auf Jagd statt Schutz. Das gefährdet den Artenschutz, schafft neue rechtliche Unsicherheiten und lässt Weidetierhaltende mit falschen Versprechen zurück. Die Zeit drängt, der Gesetzesentwurf liegt auf dem Tisch!
 
Wir fordern von Bundesregierung und Bundestag:
  1. Keine Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz
    – keine reguläre Jagd, keine anlasslose Bestandsreduktion.
  2. Herdenschutz konsequent ausbauen und vollständig finanzieren
    – Übernahme der Kosten für Zäune, Hunde, Arbeitsaufwand und Beratung, flächendeckend und verlässlich.
  3. Gezielte Entnahmen nur als eng begrenzte Ausnahme
    – ausschließlich bei einzelnen auffälligen Tieren, nach strenger naturschutzrechtlicher Prüfung.
  4. Moderner Artenschutz statt Symbolpolitik
    – Wolfsmanagement muss evidenzbasiert, praktikabel und EU-konform bleiben.

 

Unterschreibe jetzt: Stoppe die Pläne der Regierung, die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht.